Dialog Diskurs Gegenöffentlichkeit Grassroots Mobilisierung Partizipation Selbstorganisation Vernetzung Zivilgesellschaft

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  • Gegenöffentlichkeit 2.0

    Das Vorwort der Herausgeber

    Dank des Internets ist Mobilisierung fast ohne Bürokratie und fast ohne hierarchische Strukturen möglich; mühevolle Konsensfindung und angestrengte Manifeste verlieren an Bedeutung und werden durch eine Kultur des permanenten, locker strukturierten, bisweilen geradezu zwanghaften Informationsaustauschs ersetzt.
    Naomi Klein, 2003

    Soziale Bewegungen erleben in der gegenwärtigen Phase einen Aufschwung, getragen von breiter Unzufriedenheit mit herrschenden Verhältnissen und sich abzeichnenden großen Umbrüchen. Das Netz, das World Wide Web, das selbst seit einem halben Jahrzehnt in eine dynamischere und interaktivere Phase eingetreten ist, in eine “Web 2.0″ und “Social Media”-Phase, ist zu einem nahe liegenden bis selbstverständlichen Werkzeug für Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und kollektives Wissensmanagement geworden.
    Gerade für heterogene, neu entstehende und bewegliche Organisationsformen, wie die der Sozialen Bewegungen, ist das Web und bietet das Web die überall erreichbaren, funktionalen und billigen Werkzeuge, die im Moment gebraucht werden.

    Soziale Bewegungen nutzen das Netz nicht, weil “sich das für den erfolgreichen Auftritt heute so gehört”, wie das für viele Unternehmen gelten mag. Soziale Bewegungen entstehen nicht im Web, obwohl veränderte Formen der Informationsverbreitung und die Sichtbarkeit von “rumorenden Bewegungen” sicherlich förderlich für die Manifestation von diesen Bewegungen sind. Sie bedienen sich ganz einfach der Mittel der Zeit, die gerade da sind, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

    Das heißt natürlich, dass die Aktivist_innen in den sozialen Bewegungen die Werkzeuge gebrauchen, die sich für die Organisation der Bewegung in den Momenten anbieten, in denen sie gebraucht werden und das zu organisieren helfen, was gerade ansteht. Und da ist es heute ganz simpel: Viele nützliche Instrumente dazu finden wir im und durch das Netz. Und das Web selbst ist als Instrument und Medium unter anderem deswegen so nützlich, weil es viele Instrumente bietet und wir alle von ziemlich überall aus darauf zugreifen können. Simple as that.

    Practice What You Preach

    Das vorliegende Handbuch ist so entstanden. Es ist von Aktivist_innen zusammengestellt und geschrieben worden, unter Verwendung und mit Hilfe der Infrastruktur “Web”, mit Werkzeugen, die wir via Web nutzen. Gut vierzig Autor_innen und noch einmal so viele Kommentator_innen haben kollaboriert. Sie haben sich auch per E-Mail, mindestens so viel aber via Twitter, Facebook, Skype, Jabber und anderer Tools und so weiter unterhalten und abgestimmt.
    Das Buch ist in einem nicht frei zugänglichen Arbeitswiki entstanden, ist im Wiki lektoriert, von Habiba ausgebessert und von Dietmar dann von dort in jenes schlussendlich sehr große Dokument gesetzt worden, das irgendwann der Druckerei übermittelt wurde.

    Teilweise vorher, teilweise parallel dazu haben wir die Beiträge aus dem Arbeitswiki auf unsere Website gesetzt, die wir als Blog-Plattform aufgebaut haben. Dort sind die Buchbeiträge für alle frei zugänglich und kommentierbar. Einige Kommentare haben wir gezielt eingeholt, ein paar haben sich ergeben. Wir haben dazu entweder den Link zum Beitrag auf sozialebewegungen.org an andere Aktivist_innen geschickt oder sie gleich in das Arbeitswiki eingeladen.

    So ist ein Handbuch entstanden, das von der ganz pragmatischen Nutzung des Netzes, des Web 2.0 und der Social Media in der Praxis sozialer Bewegungen berichtet. Erzählt von Aktivist_innen aus sehr verschiedenen Zusammenhängen, erzählt ebenso von Digital Natives wie Digital Immigrants, erzählt fast ausnahmslos von Aktivist_innen, die sich ehrenamtlich, ungefragt und selbstverständlich aktiv engagieren.

    Eine kurze Bedienungsanleitung

    Eine “Bedienungsanleitung” für ein Buch ist selbstverständlich übertrieben. Aber wir wollen doch kurz auf einige Elemente dieses «Cross Media»-Projekts eingehen.

    Auf der ersten Seite dieses Vorworts im Buch so wie auch hier in der Online Version oben, sind einige Begriffe in schwarzen Balken der Überschrift vorangestellt. Es handelt sich dabei um Kategorien, also eine grundlegende Beschlagwortung, die besonders online gut genutzt werden kann.

    In den Absätzen bisher außerdem unübersehbar, das sind die gelb markierten Begriffe und Links. Im gedruckten Buch ist diesen gelb markierten Begriffen, die dort nicht als Hyperlinks funktionieren können, eine Raute und Seitenzahl beigestellt. Diese gelb markierten Wörter kennzeichnen Glossareinträge, die es zu diesen Begriffen gibt. Die Seitenzahl daneben verweist als analoge Verknüpfung (Link) auf die Stelle, wo der Glossar-Eintrag zu finden ist. Es sind zwanzig im ganzen Buch und sie stehen nicht als Anhang stiefmütterlich am Ende, sondern sind zwischen den fast 400 Seiten verteilt, wo sie uns gerade besonders angebracht erschienen sind.
    Hier auf unserer Online-Plattform führen natürlich aktive Hyperlinks zu den Einträgen und die sind in einem eigenen Blog GLOSSAR zusammengefasst.

    Zusätzlich zu den gelb markierten Begriffen gibt es im Text immer wieder auch solche, die so wie die Kategorien schwarz markiert sind. Diese Verknüpfungen verweisen, wenn du irgendwo im Text auf so etwas stößt, von der jeweiligen Stelle auch auf andere Buchbeiträge, also zum Beispiel verweisen wir hier auf den ersten Buchbeitrag zum Annalist Blog.
    Gelb heißt also Glossar-Eintrag, schwarze Balken im Text heißen: da gibt es noch einen eigenen Beitrag dazu.

    Vernetzung von Buch und Beiträgen online

    Die weiteren Textpassagen, die unterstrichen sind, heißen ganz naheliegend, dass es hier einen Hyperlink zu einer Website gibt. Im Buchbeitrag bedeutet das freilich vorerst nur, dass dieser Link hier, also an dieser Stelle abrufbar wäre: online. Willst du das Buch lesend dem einen oder anderen Link folgen, musst du Verweise nicht aus den Endnoten zusammensuchen und lange Hyperlinks eintippen, sondern nur schlicht den Beitrag online aufrufen.

    Im Buch enthält jeder Beitrag auch illustrierende Bilder, allerdings nur kleine Vorschaubilder immer in Dreierpacks, im Web meist «Thumbnails» genannt. Im Druckwerk sind schwarz-weiß. Manchmal verweist ein gelb-schwarzer Play-Button darauf, dass es sich um ein Video handelt.
    Online sind diese Thumbnails, die Buchbeiträge bevölkern, erstens bunt und zweitens anklickbar.

    Um von einem Buchbeitrag einfach und verlässlich zum Beitrag online zu kommen, gibt es am Beginn jedes Buchbeitrags einen QR-Code, und auf jeder zweiten Seite ist über dem Beitrag die Webadresse angegeben. (So steht im Buch über diesem Vorwort der Herausgeber die Webadresse visionen.sozialebewegungen.org/gegenoeffentlichkeit: die Url dieses Eintrags.)

    Dieses Handbuch unterscheidet sich also ein wenig von üblichen Büchern. Elemente, die im Web und in den Social Media logisch sind, haben wir versucht in das Buch zu übersetzen; und dabei ihre Logik so weit als möglich beizubehalten, ohne krampfhaft Elemente in die gedruckten Seiten des Buchs zu kopieren. Statt der am Beginn eines Beitrags üblichen Namen von Autor_innen gibt es bei uns die Avatare, die diese Autor_innen im Web üblicherweise verwenden. Die für Bücher klassische Form des Verzeichnisses aller Autor_innen ist deswegen nicht abgeschafft, sondern auch bei uns vorhanden.

    Das dialogische Element der Social Media

    Besonders freuen wir uns über die Kommentare, die in diesem Buch abgedruckt sind, nämlich so, wie sie online stehen und zum großen Teil auch online eingegangen sind. Es ist zu hoffen, dass sie das dialogische Element, das im Web, seit dem Web 2.0 und vor allen in den Social Media so wichtig ist, spürbar in das Buch zu transponieren helfen.

    Wir hoffen es vor allem auch deshalb, weil es verdammt viel Arbeit und Aufwand war, diese Kommentare einzuholen, den angefragten Personen zu vermitteln, wovon wir eigentlich reden, «Wie bitte? Einen Kommentar für eine Buchbeitrag online schreiben, der im üblichen Social Media-Plauderton gehalten sein soll und dann in einem Buch abgedruckt wird?», Profilbilder auch noch der kommentierenden Personen einzuholen, die Natalia schließlich alle in das Buchlayout bringen musste; Pixel- und Vektorgrafik inklusive.
    (Lasst euch dieses Making Of-Video von Natalia nicht entgehen, Avatarproduktion im großen Stil!)

    So hat dieses Buch also Kommentare zu und unter den meisten Beiträgen. Online sind es jetzt bereits mehr und es können noch einige mehr werden. Wir freuen uns über Anmerkungen, Feedback, Ergänzungen und Kritik.

    Wir freuen uns über Dialog jenseits von Mainstream und Nische, ganz im Sinne der großen weltweiten Diskursplattform “World Wide Web”.

    draw a distinction and create a universe

    Jetzt noch eine Standortbestimmung. Wir haben eine Unterscheidung getroffen, nicht übermäßig kalkuliert, aber doch klar und bewusst: Dieses Buch möchte ein praktisches Handbuch für jene sein, die sich als Aktivist_innen engagieren.

    Ja, es geht auch um Web 2.0 und Social Media, aber ganz eindeutig nicht darum, «Wie sie Web 2.0 und Social Media für ihre Marke nutzen» (respektive für ihr Unternehmen, mehr Kunden und mehr Verkäufe, ein besseres Markenimage etc.). Diese Ratgeber und Ratgeberinnen gibt es wie Freundschaftsanfragen auf Facebook. Sorry, dass das dazugesagt werden muss, aber im Vorfeld und während der Produktion sind wir laufend auf dieses Missverständnis gestoßen.

    Die Entscheidung für ein Handbuch von Aktivist_innen für Aktivist_innen bedeutet aber auch, und das kommt vielleicht überraschender, dass dieses Buch weniger auf Nichtregierungsorganisationen (NGO) und die Zivilgesellschaft abzielt als vielleicht ursprünglich gedacht. Zumindest geht es weniger um das O in NGO, weniger um die etablierte Organisation und auch weniger um die etablierte Zivilgesellschaft.

    Im Zuge der Arbeit am Buch hat sich wieder einmal bestätigt, dass es erhebliche Unterschiede in dem gibt, was wir alles unter Zivilgesellschaft verstehen können. Dieser Unterschied hat mit den Möglichkeiten für zivilgesellschaftliches Engagement und politische Arbeit zu tun. In einem zivilgesellschaftlichen Bereich, der oft das Feld der Non-Profit-Organisationen (NPO) genannt wird, gibt es eine Ausstattung und Handlungsspielräume, die ein anderer Bereich der Zivilgesellschaft kaum im Ansatz kennt.

    The Haves and the Have-Nots

    Es herrschen unterschiedliche Strukturlogiken, die dort stabile Organisationsformen mit gut ausgebildeten bezahlten Funktionär_innen ermöglichen, die sich um Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit Richtung Spender_innen bemühen, und die vom sogenannten Establishment unterstützt werden, weil die Aktivitäten dieser zivilgesellschaftlichen Organisationen jedenfalls auf breite Unterstützung zählen können.

    Auf der anderen Seite gibt es ausgesetzte Bereiche des Engagements, die immer unter prekären Bedingungen agieren müssen, und nicht von der Breite der Gesellschaft goutiert werden. Das ist keine Wertung der Arbeit in diesen beiden strukturell so unterschiedlichen Bereichen, sondern eine Beobachtung, die von allen Beteiligten bestätigt werden kann. Sehr plakativ könnten wir die eine Welt die «bürgerliche Zivilgesellschaft» nennen, die andere «systemkritischer Aktivismus».

    Unser Buch bezieht nun nicht Stellung für das eine und gegen das andere. Es bietet – hoffentlich – für alle etwas, es gibt Beiträge zu Online-Kampagnen, wie sie nur von Organisationen mit einem professionellen Stab angegangen werden können, und zur Frage, wie sich Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen produktiv zusammenbringen lassen. Das Hauptaugenmerk liegt aber klar bei den ehrenamtlichen Aktivist_innen und weniger bei den hauptamtlichen Funktionär_innen, mehr beim Engagement, das sich unter prekären Bedingungen selbst organisieren muss, als bei den Organisationsaufgaben etablierter Vereine. Das sollte sogar dort sichtbar werden, wo von alten und etablierten Apparaten wie der Kirche, Parteien und Gewerkschaften berichtet wird. Dort geht es um selbstorganisierte, systemkritische Auseinandersetzungen innerhalb dieser Apparate.

    Gegenöffentlichkeit und das “2.0″-Moment

    «Soziale Bewegungen und Social Media» sind heute populäre Begriffe, sie passen zum Zeitgeist. Wir waren so klug, unserem Buch diese Begriffe in den Titel zu legen. Schließlich reden wir heute auch in diesen Begriffen von dem, was wir tun. Daher soll nur hier im Vorwort einmal explizit erwähnt werden, dass wir genauso gut in anderen Begriffen über diese Ausrichtung des Handbuchs sprechen könnten. Zu anderen Zeiten wurde mit anderen Termini über die im Kern selben Auseinandersetzungen diskutiert.

    Daher: Das worum es in diesem Buch immer wieder geht, das könnte da oder dort auch unter die Schlagwörter Gegenöffentlichkeit, politische Arbeit, autonome Sozial- und Kulturprojekte, außerparlamentarische Opposition oder Medienaktivismus subsummiert werden, wären es die Schlagwörter, die der gegenwärtige Zeitgeist favorisieren würde. Die positive und negative Konnotation solcher Schlagwörter kommt und geht. «Web 2.0» ist als Begriff schon dabei zu gehen und wird langsam aber doch negativer konnotiert, wo er vor nicht allzu langer Zeit fast nur positiv verwendet wurde.

    Die Begriffe sollten uns nicht im Weg stehen, der Kern der Auseinandersetzungen, das gesellschaftspolitische Engagement, bleibt im Zentrum. Dieses Engagement muss sich laufend neu organisieren, neu formieren, neu ausrichten, von Vereinnahmungen abgrenzen und für Mitarbeit offen sein. Dabei stoßen wir quer durch die Jahrzehnte regelmäßig auf ähnliche Herausforderungen, entwickeln sich vergleichbare Dynamiken und stellen sich die gleichen Fragen. Was sich ändert, das ist die jeweilige Umgebung für gesellschaftspolitisches Engagement. Ein Teil dieser Umgebung wird heute durch das Web bestimmt, ebenso wie durch die Realität der digitalen Geräte und der digitalen Überwachung.

    erklärung des kollektivs Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten Plenum im besetzten Audimax Facebook-Fanpage «We are all Khaled Said»

    SELBSTBESTIMMTE KOMMUNIKATIONSRÄUME – GEGENÖFFENTLICHKEIT
    ➊ Sprache und Organisationskonzept von 1973: das «Kollektiv Informationsdienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten» will «keinen linken Journalismus aufbauen! Laßt die Betroffenen sprechen!! Gebt den Aktivisten das Wort, nicht den Journalisten». Dazu können Nachrichten an Büros in größeren Städten geschickt werden. Die per Brief eingehenden, per Schreibmaschine geschriebenen Nachrichten werden zu Bulletins zusammengefasst, diese Bulletins werden vervielfältigt und liegen dann in den Büros, linken Buchhandlungen und Kaffeehäusern auf.
    ➋ Ob die Agora der griechischen Polis, das Kaffehaus der Dissidenten, die riesige Wandzeitung am besetzten Tian’anmen, hier das Audimax während eines #unibrennt-Plenums, das Vereinslokal oder die Demo, der #yeswecamp besetzte Platz in Madrid oder Athen, es braucht die Räume – physisch und virtuell – in denen sich Kommunikation verdichten kann und eigene autonome Öffentlichkeiten gebildet werden. (Bild ©Daniel Weber)
    ➌ Es geht nicht darum, elegante und in ihren Rahmenbedingungen “perfekte” Räume für Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Es geht darum, das zu nutzen was da ist. Jeder Raum kann unter bestimmten Bedingungen subversiv kritisch und gewitzt verwendet, jede Struktur kann – für eine gewisse Zeit lang – umgebaut werden. Auch Facebook, hier mit einem Screenshot der berühmten «We are all Khaled Said» Seite, die im Arabischen Frühling eine gewichtige Rolle gespielt hat.

    Das Eingangszitat zu diesem Vorwort von Naomi Klein anno 2003 gibt in seiner Verkürzung für viele wahrscheinlich einen zu vereinfachenden Eindruck wieder. Klar, wir wollen die Mühen der Ebene nicht vergessen, und doppelt klar, gesellschaftspolitisches Engagement ist anstrengend und Kräfte zehrend. Das haben wir bei der Arbeit an diesem Buch gut in Erinnerung gerufen bekommen, ohne es jemals vergessen zu haben. Das Buch hätte mindestens ein halbes Jahr früher herauskommen sollen. (Siehe dazu das Archiv des Projektblogs.) Aber es baut nun einmal fast ausschließlich auf dem Engagement schon sehr engagierter Aktivist_innen auf. Sie haben in der Regel neben Brotberuf und ihrem politischen Engagement die Zeit und die Ressourcen finden müssen, dieses wahnwitzige Projekt zu unterstützen.

    Ihnen gebührt dementsprechend auch dreifacher Dank. Erstens Dank für ihren Aktivismus für Bürgerrechte, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, freie Information, Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre, für Chancengleichheit und Bildung für alle, Toleranz und Respekt, für eine bessere Welt. Dank zweitens für ihre Beiträge zu diesem Buch und der Website. Und Dank schließlich dafür, dass sie neben ihren Vielfachbelastungen diese Beiträge verfasst haben und sich noch dazu mit den Herausgebern, ihren etwas mühsamen Ideen und Ansprüchen auseinandergesetzt haben. Ohne diese Bereitschaft gäbe es nicht nur die Beiträge nicht, sondern keine Avatarbilder statt Namen der Autor_innen, keine durchgängigen Elemente und projektinternen Links, keine Kommentare und kein rundes Handbuch mit einem hoffentlich durchgängigen Leseerlebnis.

    Besonderer Dank gilt einigen Menschen im Hintergrund, ohne die gar nichts gegangen wäre, und vor ihnen verbeugen wir uns hier tief und abschließend. Werner Drizhal und Gerhard Bröthaler haben das Projekt überhaupt erst ermöglicht und dem Projekt mehr als ein Jahr lang durch alle Phasen und Wirrnisse die Stange gehalten. Natalia, Habiba und Dietmar haben einen mehr als nur erheblichen Anteil daran, dass dieses Buch in der Qualität gedruckt wurde. Clara Landler und Eva Schörkhuber ist es zu verdanken, dass einige Beiträge doch noch Eingang in dieses Buch gefunden haben, die zu verschiedenen Zeitpunkten bereits abgeschrieben waren.